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ökologischer Begrenzungsfaktor

 
     
  Faktor, der die Biomasseproduktion begrenzt, wenn er sich dem Minimum gegenüber anderen Faktoren nähert. Je mehr er vom Minimumwert abweicht, desto geringer ist seine relative Wirkung und erreicht schliesslich den Wert Null. Dieser Zusammenhang wird als »Gesetz des Minimums« bezeichnet. Es teilt die wirksamen Umweltbedingungen ein in a) »begrenzende Faktoren«, zu denen das Angebot an Nahrung und Energie gehören, b) die »kontrollierenden Faktoren«, die den Ablauf der Lebensfunktionen beeinflussen, ohne selbst in den Stoffwechsel einbezogen zu sein, und ferner c) die Letalfaktoren. In Gewässern ist das Gesetz des Minimums insofern von Bedeutung, als bestimmte Ionen in so geringer Konzentration vorhanden sein können, dass eine weitere Biomassebildung, z.B. die Algenblüte, nicht möglich ist. Zu den essentiellen Elementen, welche als limitierende Faktoren wirken, gehören Phosphor, Stickstoff, aber auch gelöste Kieselsäure. Minimumfaktor.  
 

 

 

 
 
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